Prof. Miriam Meckel (WiWo) über #WomenInTech

20. Oktober 2016
Name: Prof. Miriam Meckel
Position: Chefredakteurin der WirtschaftWoche
Thema: Die Wichtigkeit von Frauen in der Technik und IT-Branche

Brauchen wir mehr Frauen in der Tech-Szene?

Laut Prof. Miriam Meckel ist die Antwort ein ganz klares: Ja!

In der heutigen Zeit sind wir dabei, eine neue digitale Zivilisation zu schaffen. Dabei seien vorwiegend die klassischen “jungen weißen Männer” bei der Umsetzung vertreten.
Dies schaffe eine einseitige Prägung der Darstellung der Gesellschaft im Digitalen Zeitalter und würde langfristig zu einer verzerrten Wahrnehmung der Informationen und Abläufe führen.
Und dies kann sich direkt auf die Realität der Gesellschaft auswirken, denn
“Perception is Reality” (Wahrnehmung ist Realität), sagt Frau Meckel.

Dafür ist sie als Chefredakteurin der WirtschaftsWoche Mitveranstalterin des Ada Lovelace Festivals,
einer Plattform um die Relevanz von Frauen in der Technik-Szene hervorzuheben und Frauen das vernetzen zu ermöglichen.
Dies soll unter anderem die Diversität der Teams steigern, die beim Coden der “Gesetze der Zukunft” beteiligt sind.

Nicht nur gemischtere Arbeit und Vorbilder, auch eine größere Offensive in der digitalen Bildung sei sehr wichtig.
So müsse man möglichst früh Kinder an das Programmieren und die Technik heranführen, dies sei laut Meckel heutzutage schließlich beinahe so essenziell wie Englisch zu lernen.
“Wenn wir eine Gesellschaft haben wollen, auch in digitalen Zeiten, die divers ist, die sozusagen die Realität der Menschen widerspiegelt, dann müssen sich alle daran beteiligen!”

Mehr zum Ada Lovelace Festival
Mehr zu Miriam Meckel

Ada-LovelaceDiskussionsimpulseExpertenmeinungenInterviewsZukunft der Arbeit