Prof. Dr. Martin Emmer über die Selbstbestimmung im digitalen Transformationsprozess

5. Juni 2018
Name: Prof. Dr. Martin Emmer
Position: Gründungsdirektor des Weizenbaum-Institutes
Thema: Selbstbestimmung im Transformationsprozess

“Die interdisziplinäre Kooperation erlaubt es uns, Forschung auch in die Gesellschaft hinauszutragen, sodass sie nicht in ‘akademischen Schubladen’ liegen bleibt”

Doch wie kann sowohl individuelle, als auch gesellschaftliche Selbstbestimmung erhalten werden in einer Welt, welche durch starke Transformationsprozesse geprägt ist?

Prof. Dr. Emmer, Gründungsdirektor des Weizenbaum Institutes betont die Relevanz der Kooperation zwischen verschiedenen Disziplinen, Forschung und Gesellschaft um die Digitalisierung aktiv als eine Gestaltungschance wahrzunehmen. Ungeklärt, so Emmer, sei die Frage nach der Einwirkung von großen digitalen Playern auf die Strukturen der Öffentlichkeit noch immer. Nachdem initielle Annahmen, wie beispielsweise eine starke Korrelation zwischen Internet und Freiheit, durch den Einsatz digitaler Mittel zur Überwachung von Gesellschaften nach und nach revidiert werden, stellt sich die Arbeit des Weizenbaum-Institutes an der Schnittstelle zwischen Individuum, Öffentlichkeit, Forschung und Praxis als komplexe Aufgabe dar.

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