Prof. Dr. Andreas Oberweis über Herausforderungen der künstlichen Intelligenz

12. Juni 2017
Name: Prof. Dr. Andreas Oberweis
Position: Vizepräsident, Gesellschaft für Informatik e.V.
Thema: Künstliche Intelligenz - Dialog Gesellschaft und Wissenschaft
„Der Einsatz von künstlicher Intelligenz ist immer dann kritisch, wenn Menschen bewertet werden […]“

Die Unvorhersehbarkeit von Künstlicher Intelligenz ist ein Aspekt, der schnell zum Hauptaugenmerk in der Diskussion um  dieses Thema wird. In der Tat ist Berechenbarkeit im Unterschied zu herkömmlicher Software nicht immer gegeben, da dafür notwendige Spezifikation im Vorhinein fehlen. Besonders kritisch wird dies, wenn Entscheidungen den Menschen direkt betreffen und dieser gleichzeitig die Entscheidungen nicht nachvollziehen kann. Deshalb sei ein ständiger Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft in Bezug auf rechtliche und ethische Aspekte
laut Oberweis extrem wichtig. Forschung dürfe nicht an dem öffentlichen Diskurs vorbeilaufen. Gerade die Offenheit, gesellschaftliche Kritik direkt in die Forschung mit einzubeziehen und somit die Entwicklung als einen Gemeinschaftsprozess zu verstehen, schaffe Transparenz und Akzeptanz.

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