Peter Kalinowski über Naventiks Herausforderungen

31. März 2017
Name: Peter Kalinowski
Position: Mitgründer und Business Development, Naventik
Thema: Herausforderungen beim Gründen und Etablieren einer neuen Technologie

Naventik hat beim Gründerwettbewerb des BMWI 2017 einen der Hauptpreise gewonnen. Doch wer und was stecken hinter Naventik?

Das Kernteam der Gründer von Naventik forscht seit mehr als sechs Jahren an der TU Chemnitz an der Nutzung von Satellitennavigation in Sensordatenfusionssystemen.
Etwas einfacher gesagt: an neuen und besseren Technologien für die Navigation von beispielsweise Fahrzeugen.
Gerade mit diesem Produkt freut sich Peter Kalinowski, Mitgründer und Business Development bei Naventik, beim Gründerwettbewerb gewonnen zu haben.
Für Naventik sei dies besonders, da es “kein klassisches hippes Startup-Produkt, sondern ein schwierig zu erklärendes B2B Produkt” entwickelt.

Aktuell sei Naventik in der Situation, Kunden und Investoren zu finden und bereits gut aufgestellt, um in der schwierigen Branche der Automobilindustrie zu überzeugen. Aus der Forschung heraus gegründet habe das Team, da immer wieder Industrie-Partner bei Projekten genau diese Technologie für die nächsten Schritte beim autonomen Fahren benötigt haben, so Kalinowski. Jetzt wo man ausgegründet hat, könne man das Produkt direkt am Markt einsetzen und einen Mehrwert für die Autoindustrie bieten.

Doch Entwicklungspartner von dem Startup zu überzeugen kostet Zeit und Fleiß.
Denn, wie Kalinowski es ausdrückt: “Die klassischen Satellitennavigationsreceiver sind eben auch nicht schlecht, aber wir sind besser.”
Trotzdem seien die Voraussetzungen, um in Deutschland aus der Wissenschaft zu Gründen, dank z.B. der EXIST Förderung und ähnlicher Unterstützungen sehr gut.
Wenn er sich jedoch eine Änderung wünschen könnte, so würde Kalinowski den Kontakt von Startups zu großen Venture-Capital-Gebern verbessern, da es sonst Startups mit komplizierteren technischen Produkten schwer hätten, ihren Mehrwert zu vermitteln.

CeBITIT-Angebote des StaatesStart-Up Szene