Matthias Machnig über die Innovationsstrategie für Deutschland

13. Juni 2017
Name: Matthias Machnig
Position: Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Thema: Die Innovationsstrategie für Deutschland

Kürzlich hat das Hightech-Forum mit seinen Leitlinien für ein zukunftsfähiges Deutschland eine neue Innovationsstrategie für die Entwicklung in Deutschland präsentiert.

Es sei wichtig, auf Forschung und Innovation zu setzen, da der Erfolg im internationalen Wettbewerb nicht auf der Kostenseite, sondern durch bessere und innovativere Produkte kommt, erklärt Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Deutschland müsse Innovationsführer bleiben, gerade in aktuellen Themen wie Mikroelektronik, Cybersicherheit oder Industrie 4.0. All diese Bereiche sind Teil der Innovationsstrategie und sollen mit Förderprogrammen, Plattformen und Ähnlichem hinterlegt werden.

Auch eine staatliche Forschungsförderung für Unternehmen werde als Hilfe angeboten. Dabei bekommen Unternehmen, die in Forschung und Entwicklung investieren, steuerliche Abschläge für die Personalkosten in diesen Bereichen. Damit solle vor allem der Anteil von Forschung in kleineren und mittleren Unternehmen gefördert werden, so Machnig.
„Die Fähigkeit, gute innovative Produkte auf den Weg zu bringen, davon lebt dieses Land und dafür brauchen wir mehr Forschung und Entwicklung in den nächsten Jahren.“

Dabei seien die Kultur des Gründens sowie die Attraktivität einer Firmengründung gleichermaßen wichtig, und mit Projekten wir dem German Accelerator weiter ausgebaut werden.
Auch müsse die Bürokratie bei Firmengründungen reduziert werden, damit „man nicht im Dschungel von Verwaltung untergeht.“

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