Matthias Machnig über den Weg in eine Datenökonomie

17. November 2016
Name: Matthias Machnig
Position: Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Thema: Deutschlands Weg in eine Datenökonomie

“Wir brauchen große Märkte, denn die digitale Ökonomie ist eine Economy of Scale.”

Matthias Machnig hat vor kurzem den Digitalreport vorgestellt und sieht die aktuelle Lage in Deutschland zurzeit differenziert. Deutschland sei führend im Bereich der Digitalisierung im Produktionsprozess. Allerdings bestehe Aufholbedarf in Bereichen wie dem E-Government und es seien massive Investitionen notwendig, um das Breitbandangebot im Infrastrukturbereich zu stärken. Dies ist laut Machnig die Grundlage, um den Weg in eine Datenökonomie zu finden.

Es sei weiterhin wichtig, die digitalen Potenziale und Technologien in Deutschlands Stärken, Produktion und Wertschöpfung, sowie industrienahe Dienstleistungen, einzubauen. Dafür müssen die Regulierungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien verändert werden, weg von Marktanteilen und hin zu Innovationen und Investitionen. Nur so sei ein Aufbau von großen Märkten in einer Datenökonomie möglich, um die Digitalisierung voranzutreiben.

Um Bürgen die Angst vor einer Zwangsdigitalisierung zu nehmen, sei es nötig, Dinge wie Smart Media nicht zu verordnen. Stattdessen sollten diese den Beweis erbringen, dass sie zu besseren Services führen und einen tatsächlichen Mehrwert haben.

In Bezug auf die Energiewende könne Deutschland eine optimale Nutzung des Potenzials erneuerbarer Energien in Verbindung mit der Digitalisierung zeigen. Für dezentrale und regenerative Energieerzeugung werde eine intelligente Vernetzung benötigt.

Digitale InfrastrukturenDigitalisierungIT-Gipfel 2016Politik