Francesco de Meo über das hello-Patientenportal

8. Juni 2017
Name: Francesco de Meo
Position: Geschäftsführer, Helios Kliniken
Thema: hello - Das Patientenportal der Helios Kliniken

Die Digitalisierung nimmt im Gesundheitssektor zunehmend Fahrt auf und nicht nur Start-Ups oder Fitness-Apps verändern die Branche:

Die Helios Kliniken haben mit “hello” ein Patientenportal in ihr Angebot aufgenommen. hello ermögliche den Patienten viele verschiedene Dinge direkt vom Handy zu erledigen: Angefangen bei der Vereinbarung von Terminen oder dem Bestellen von Essen in der Klinik, bis hin zum Einsehen von Labordaten oder Befunden. Diese können dann mit Angehörigen oder anderen Ärzten geteilt werden und immer mit sich geführt werden, um sie wenn benötigt dabei zu haben, erklärt Francesco de Meo, Geschäftsführer der Helios Kliniken auf der Data Debate “Vernetzte Gesundheit” in Berlin.

In der Digitalisierung dieser Bestandteile des Patientenlebens sehe de Meo primär Chancen. Benötigte Informationen seien dadurch immer schnell und gut verfügbar, das mache es leichter, in der Behandlung rechtzeitig das Richtige zu tun und unnötige Untersuchungen zu verhindern.

Bei der Speicherung und dem Teilen von Daten ist der Datenschutz gerade im medizinischen Umfeld ein großes Diskussionsthema. Um die Sicherheit zu gewährleisten, laufe das hello-System in einer eigenen Cloud der Helios-Kliniken, welche eine Art “Sicherheitsvorhang” biete. Dabei soll Authentifizierung nach Bankstandards sicherstellen, “dass dann der Richtige, nämlich der Patient oder der, der freigegeben ist: der Arzt oder Angehörige reinguckt und nicht ein Dritter.”, so de Meo.

Patienten sollen ihre Daten auf Wunsch auch mit Dritten teilen können, wenn die Sicherheitsanforderungen von diesen erfüllt werden. Dies ermöglicht etwa die Integration von Zusatzdiensten oder die Weitergabe der Daten an andere Ärzte.

Im Gesundheitssektor herrsche laut de Meo heutzutage bereits Konkurrenz um die Qualität der Behandlungen, beim Service werde sich künftig jedoch Einiges noch stärker unterscheiden können. Dabei sei die Digitalisierung kein Ersatz von bisherigen Kontakten mit dem Arzt, sondern nur ein Verhindern von unnötigen Zusatzuntersuchungen oder Nachforschungen und gleichzeitig eine bessere Möglichkeit für schnellen Kontakt, wenn es darauf ankommt.

Data Debate “Vernetzte Gesundheit”

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