Dr. Stefanie Hubig erläutert Maßnahmen für eine digitale Wende an deutschen Schulen

13. Juni 2017
Name: Dr. Stefanie Hubig
Position: Staatsministerin und Ministerin für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz
Thema: Maßnahmen für eine digitale Wende an deutschen Schulen

„Wir müssen viel auf die Spur setzen, um die Schulen zu digitalisieren“

Die digitale Wende hält schleichend Einzug in das deutsche Bildungssystem. Kürzlich hat der Bund Eckpunkte einer Bund-Länder Vereinbarung zur Unterstützung der Bildung in der digitalen Welt vereinbart, die eine Grundlage für zukünftige Bildungsprogramme bieten sollen. Dabei passiert natürlich nichts von alleine, die Entwicklung muss gut geplant werden.

Dr. Stefanie Hubig, Staatsministerin und Ministerin für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz, benennt und erläutert die in der Vereinbarung erfassten Dimensionen einer digitalen Wende. Neben einer kräftigen Finanzspritze des Bundes für die Länder ist auch ein Ausbau der Infrastruktur für das Gelingen des Vorhabens essentiell. Weiterhin betont die Ministerin, dass in Zukunft besonders Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien geschult werden müssen. SchülerInnen, Lehrkräfte und sogar Eltern im Rheinland-Pfalz haben bereits digitale Erfahrungen im Rahmen des Programms „Medienkompetenz macht Schule“ machen können und würden zudem bald durch das Pilotprojekt „Schulcloud“ des Hasso-Plattner-Instituts digitales Arbeiten im Alltag erlernen. Lehrkräfte müsse man hingegen noch spezifischer im Umgang mit medialen Lernmethoden ausbilden, so Frau Hubig. Erste Schritte habe man im Rheinland-Pfalz durch die Einsetzung einer Kommission, die sich mit dem Lehrplan für Lehrer in der digitalen Welt beschäftigt, bereits getan.

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