Dirk Wittkopp (IBM) über Watson und künstliche Intelligenz

27. März 2017
Name: Dirk Wittkopp
Position: Geschäftsführer IBM Deutschland Research & Development
Thema: Unterschiede zwischen Watson und autonomer künstliche Intelligenz

Während Dr. Watson als Gehilfe von einem der bekanntesten fiktiven Detektive diente, ist IBM Watson inzwischen an der Seite von echten Doktoren im Einsatz.

Watson wird inzwischen in nahezu allen Aktivitätsbereichen von IBM eingesetzt, allen voran sensible Branchen wie Healthcare oder Finance, aber die kognitive Technologie soll Möglichkeiten zum Einsatz in nahezu allen Bereichen bieten, so Dirk Wittkopp, Geschäftsführer IBM Deutschland Research & Development.

Da die Bedenken bei Artificial Intelligence und neuer Technik heutzutage immer noch zahlreich sind, hat IBM einen Code of Conduct für ihre Forschungen und Entwicklungen festgelegt. Darin werden unter anderem Transparenz über den Einsatz von kognitiven Funktionen und Datenerhebungen sowie Einsichten in die aus Daten generierten Ergebnisse garantiert.

Darüber hinaus wurde gemeinsam mit anderen Firmen die “Partnership on Artifical Intelligence” gegründet, eine Organisation, welche an übergreifenden Standards und Einigungen zu technischen und ethischen Ansätzen bei der Entwicklung künstlicher Intelligenz arbeitet.

Watson jedoch, bietet laut Wittkopp eher “Augmented Intelligence” statt autonomer KI, somit unterstützt Watson beispielsweise Ärzte bei ihrer Tätigkeit und bleibt als kognitives System im Hintergrund. Somit sind gerade bei Systemen wie Watson keine autonomen künstlichen Intelligenzen mit Emotionen, wie aus Science-Fiction Filmen bekannt, zu befürchten.

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